Kolumbien - Land im Zwiespalt und der Gegensätze
 Kolumbien -Land im Zwiespalt und der Gegensätze  

Erfahrene Computerfachleute arbeiten in ihrer Freizeit, um Hilfsprojekte in Kolumbien zu finanzieren

Flora & Fauna

Flußbiotop bei Buenaventura

Aufgrund der sehr abwechslungsreichen Geographie, seinem vielseitigen Klima, findet man in Kolumbien einen enormen Artenreichtum an Tieren und Pflanzen. Hinsichtlich der Artenvielfalt pro Flächeneinheit belegt Kolumbien weltweit den zweiten Platz. Kolumbien gilt als wahres ökologisches Highlight. Kolumbien verfügt jährlich über 2,1 Milliarden m³ Wasserressourcen, die aus Feuchtgebieten, Sümpfen, Lagunen, Flüssen und anderen fließenden Gewässern stammen und das Grundwasser speisen. Heterogene Bodenbedingungen, unterschiedliche Höhenstufen und Klimazonen, die den Übergang und Kontakt zwischen Amazonas und Anden einschließen, bedingen eine große Biodiversität mit einer hohen Anzahl endemischer Arten. Mit nur 0,7 % Anteil an der weltweiten Festlandsmasse vereinigt das Land zehn Prozent aller Tier- und Pflanzenarten des Planeten auf seinem Staatsgebiet.

Flora

Kegel oder Bienenstock Ingwer bei Cali

53,2 Millionen ha der Fläche Kolumbiens sind mit natürlichen Wäldern bedeckt; 21,6 Millionen ha mit anderen Vegetationstypen der Savannen-, Trocken- und Feuchtgebiete; 1,1 Millionen ha mit Gewässern, schneebedeckten Gebirgen, urbanen Siedlungen. Wenigstens 38,4 Millionen ha der Fläche Kolumbiens werden landwirtschaftlich bewirtschaftet bzw. erschlossen. Die wichtigsten Ökosysteme Kolumbiens sind die feuchten Tropenwälder (378.000 km²), die Savannenebenen (105.000 km²), Auen und Torfwälder (95.000 km²), der Andenwald (45.000 km²) sowie die Nieder- und Amazonaswälder (36.000 km²)1

Der größte natürliche Reichtum des Landes ist seine Flora, insgesamt kommen in Kolumbien zwischen 45.000 und 55.000 Pflanzenarten vor, davon allein 3500 Orchideenarten, das sind 15 % aller auf der Welt existierenden Orchideenarten. Die Orchidee „Cattleya Trianae“, im Volksmund Maiblume oder Maililie genannt, wurde 1834 zur Nationalblume gekürt.

 

Die Wachspalme, die im Departamento Quindio wächst, wurde aufgrund ihrer außergewöhnlichen Stärke, Langlebigkeit und Höhe zum Nationalbaum gewählt.

Die Wasserlilie „Victoria Regia“ bildet im kolumbianischen Amazonasgebiet so große Blätter, dass ein Baby darauf schlafen könnte.

Fauna

Nähe Playa Blanka bei Cartagena

 

Neben der Pflanzenwelt in Kolumbien, bietet auch das Tierreich eine immense Artenvielfalt. Bei der Anzahl der lebenden Spezies nimmt das Land den dritten Platz ein. So finden wir hier insgesamt 2890 Landwirbeltierarten und 456 Säugetierarten.

Freilebend im Stadtpark Centenario Cartagena

In den noch weitgehend gut erhaltenen Regenwäldern Kolumbiens sowie in Tiefland- und Bergregenwälder sind Raubkatzen wie Pumas und Jaguare oder lebende Fossilien wie Faultiere und Gürteltiere, Ameisenbären, unterschiedliche Affenarten, Tapire, Waschbären, Nasen- und Brillenbären vorzufinden. In den Llanos fallen große Mengen an Wasserschweinen, (Capibaras) ins Auge. Von den 456 gemeldeten Arten von Säugetieren in Kolumbien, sind etwa 22 % gefährdet oder vom Aussterben bedroht. Die meisten der bedrohten Arten aufgrund menschlicher Aktivitäten in Form von Zerstörungen pflanzlicher und tierischen Lebensräumen, vor allem durch tropischen Waldzerstörung.

In der Vogelwelt bietet es mit rund 1.800 Vogelarten den an Vogelspezien reichsten Ort der Welt. Der Nationalvogel ist der majestätische Andenkondor, der als Symbol für Freiheit und nationaler Souveränität auch im Nationalwappen Kolumbiens wiederzufinden ist. Nicht zu vergessen die vielen Kolibriarten mehr als 100 Arten, Eisvögel, Trogone (Quetzal), Tangaren in fast unüberschaubarer Farbenvielfalt, Bartvögel, Ameisenvögel, der berühmte rote Felsenhahn oder die stolzen Hokkohühner.

Eleutherodactylus bei Santa Martha

Die Flüsse (Amazonas) und Seen des Landes werden von zahlreichen spektakulären Süßwasserfischen bevölkert, zum Beispiel von Arapaima oder Piranhas. Die Küsten von Karibik und Pazifik bieten die ganze Palette an Meerestieren, auch Korallenfische. Ebenso sind hier viele Walarten (wie z. B. Buckelwale) anzutreffen.

 

Unter den zahlreichen Reptilien sind vor allem die vielen, meist ungiftigen Schlangenarten, aber auch Krokodile, Kaimane, Schildkröten und verschiedenste Echsen hervorzuheben.

 

Kolumbien hat die größte Zahl der Amphibien mit 589 Arten in der Welt. 208 davon sind bedroht. Das ist auch die höchste Rate der Gefährdung weltweit. Hauptsächlich durch Zerstörung von Lebensräumen, Dürre, Luftverschmutzung, Wasserverschmutzung, und illegalen Handel.

 

Außergewöhnlich ist die Vielfalt der Insekten, Spinnen und Skorpione. Ameisen bilden den größten Teil der tierischen Biomasse des Regenwaldes.

1 Wikipedia Kolumbien

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zuletzt Aktalisiert: 21. November 2018

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