Kolumbien - Land im Zwiespalt und der Gegensätze
 Kolumbien -Land im Zwiespalt und der Gegensätze  

Erfahrene Computerfachleute arbeiten in ihrer Freizeit, um Hilfsprojekte in Kolumbien zu finanzieren

Gesundheitswesen

Erfahrungsbericht

 

Buenaventura – meine Frau liegt seit tagen mit Fieber, Muskel- und Gliederschmerzen, Erbrechen und Fieber im Bett. Ich entschließe mich sie nach Cali zu bringen. Meine Freunde vor Ort rieten mir das, weil dort die ärztliche Versorgung weit besser sei als hier in der Stadt. Dort gäbe es auch eine Deutsche Klinik. Gut, also nach Cali, die 114 km in zweieinhalb Stunden mit dem Auto. Zwischendurch zwei Mal Verkehrs- und Personenkontrolle durch die Polizei. An der deutschen Klinik angekommen – wurde mir mitgeteilt diese sei geschlossen mit dem Rat zur Klinik im Süden der Stadt zu fahren. Ca. 20 Kilometer durch Cali. Wer das Verkehrschaos dort kennt, weis was das für eine Anforderung ist. Gut nach einer dreiviertel Stunde stand ich vor der Klinik. Sie war offen. Gott sei Dank meine Frau ging es sehr schlecht und kaum noch ansprechbar. Freundlich wurde mir in der Klinik mitgeteilt, das leider kein Arzt anwesend ist. Meine Frau kann nicht behandelt werden. Ein netter Herr, der das Gespräch mit anhörte, bot mir an mich zu einer anderen Klinik zu bringen. Nun ging es wieder quer zurück, zum Krankenhaus xxxxxxxxxx. Was wieder gut eine dreiviertel Stunde gedauert hat. Vom Empfangspersonal war ich sehr begeistert. Meiner Frau wurde sofort ein Rollstuhl gebracht und durfte kein schritt mehr sich selbständig bewegen. Sie bekam ein weißes Bändchen mit ihren Daten umgehängt und ich als angehörige Person ein rotes. Es herrschten sehr starke Sicherheitsbestimmungen was nicht zu verurteilen ist. Als erstes bei der Anmeldung musste ich 240 Doller zahlen nur dafür das der Arzt sie anschaut. Nach einer kurzen Befragung, Kontrolle des Blutdruckes wurde Malaria vermutet. Um sicher zu gehen sind umfangreiche Kontrollen durch zu führen die bis zum Abend dauern. Für diese Ankündigung bekam ich wieder eine Rechnung über 400 Dollar, die sofort bezahlt werden mussten, um mit den Untersuchungen zu beginnen. Nach der Bezahlung wurde sie in einen großen Saal mit 20 Betten geschoben, die alle belegt waren und in den nächste zwei Stunden erfolgte eine Blutabnahme und es wurde eine Infusion gelegt. Das war so gegen 14 Uhr. Gegen 20 Uhr erschien ein Arzt machte kurze Untersuchung und erklärte dann, dass es hier sich um Dengue-Fieber handelt und ihre Leberwerte erhöht sind. Sie müsste ein paar Tage in der Klinik verbringen. Zu diesem Zeitpunkt war unser Vertrauen auf das Minimum gesunken. Meine Frau hat dann, nachdem es ihr durch die Infusion schon wesentlich besser ging auf Entlassung unter Eigenverantwortung bestanden. Für die Entlassung habe ich dann noch einmal 40 Dollar bezahlt. Auf meine bitte hin, uns ein Rezept für die Apotheke, was ich ja sowieso hätte zahlen müssen auszustellen wurde mit dem Hinweis abgelehnt wir sind keine Patienten der Klinik mehr. Positiv zu sagen, das Personal war sehr höflich und freundlich.

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zuletzt Aktualisiert: 21.11.2019

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