Kolumbien - Land im Zwiespalt und der Gegensätze
 Kolumbien -Land im Zwiespalt und der Gegensätze  

Erfahrene Computerfachleute arbeiten in ihrer Freizeit, um Hilfsprojekte in Kolumbien zu finanzieren

Klima

Da der Äquator durch Kolumbien verläuft, liegt das Land in der tropischen Klimazone und zeigt nur geringe Temperaturschwankungen. Auf Grundlage der unterschiedlichen Höhenlagen unterscheidet man je nach Meereshöhe vier Klimaregionen, in denen Temperaturschwankungen zwischen Tag und Nacht oft sehr groß ausfallen können.

Die Llanos (Flachländern) sind weite Ebenen im nördlichen Südamerika, die vor allem von Feuchtsavannen geprägt werden und machen etwa 80% des Landes aus. Sie werden hauptsächlich durch den Fluss Orinoco entwässert. Hier herrscht mit über 24 °C, tropisches Klima (tierra caliente). Zwischen 1.000 und 2.000 m haben wir gemäßigtes Tropenklima mit 17–30 °C (tierra templada). Das macht ca.10% des Landes aus. 8% des Landes befinden sich zwischen 2.000 und 3.000 m Höhe, haben wir kalttropisches Klima, mit einer Temperatur zwischen 12 - 17°C. In den Bergregionen (Páramos) ab 3000 m Höhe finden wir hochalpines Gletscherklima unter 12 °C (tiera frio).  Aber nicht nur hier kann es nachts sehr kalt werden. Ich habe auch schon im Dschungel auf einer Meereshöhe von 100 m in der Nähe von Cartagena entsetzlich gefroren.

Grundsätzlich gibt es in Kolumbien keine Jahreszeiten wie bei uns. Man unterscheidet zwischen Regenzeit (invierno) von April bis November und der Sommer- bzw. Trockenzeit (verano) von Dezember bis März. In höheren Lagen gibt es je zwei Regen- und zwei Trockenzeiten (eine kürzere im Juli/August), die vor allem durch die Klimaanomalie „El Niño“ beeinflusst werden, aber nicht extrem ausfallen.

In den östlichen Landesteilen regnet es weniger stark. Die Niederschlagsmenge in den Hochtälern und Hochbecken beträgt aufgrund der Regenschattenseite etwa 1.000 mm. Teile der Karibikküste sind aufgrund des Passatwindes sehr regenarm (unter 400 mm Niederschlagsmenge pro Jahr und m²). Der Norden, also die Karibikküste, ist deutlich trockener als der Rest des Landes. Am Ende der Regenzeit toben die Tropenstürme. Überschwemmungen sind zu dieser Zeit in Kolumbien keine Seltenheit. In Guajira sowie der kleinen Tatacoa-Wüste im Süden hat man mit wenig Niederschlag, dafür aber mit Tageshöchsttemperaturen bis zu 45°C zu rechnen.

Kolumbien weist ganzjährig eine konstante Helligkeit auf, mit einer gleichen Anzahl an Tages- und Nachtstunden. Die Sonne geht zwischen 6 und 7 Uhr morgens auf und zwischen 6 und 7 Uhr abends wieder unter. Die Dämmerungsphase ist nicht so lang wie bei uns. Deshalb sollten sie bei ihrem Ausflug die länger dauert eine Lampe mit sich führen.

1Datenbasis: Deutscher Wetterdienst grafische Darstellung: Wetter.de, Werte teilweise gemittelt und in Grafiken teilweise gerundet und geglättet

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zuletzt Aktalisiert: 21. November 2018

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