Kolumbien - Land im Zwiespalt und der Gegensätze
 Kolumbien -Land im Zwiespalt und der Gegensätze  

Erfahrene Computerfachleute arbeiten in ihrer Freizeit, um Hilfsprojekte in Kolumbien zu finanzieren

Petro respondió:

Las Águilas Negras son un invento de cuerpos de inteligencia estatales. No existen como fuerza militar, pero encubren algo peor: cuerpos del Estado y de la política que ejercen amenaza sistemática contra la ciudadanía

La amenaza sistemática es tortura y crimen contra la humanidad.

Parallel zu einer Mordwelle an Aktivisten in Kolumbien, die seit dem Wahlsieg des Rechtskonservativen Iván Duque noch einmal zugenommen hat, kommt es landesweit nun auch wieder vermehrt zu Todesdrohungen gegen Politiker, Menschenrechtler, Umweltaktivisten und Journalisten. Dahinter steckt die Terrorgruppe „Schwarzer Adler“. Weder der amtierende Präsident noch sein Nachfolger haben eine Lösung präsent, oder wollen diese Gewalt nicht stoppen. Es liegt sogar der Verdacht einer Komplizenschaft zwischen Staat und diesen Verbrechern nahe.

 

Dieser Vorgang ist in Kolumbien aber nichts neues. Ich erinnere nur an die systematische Vernichtung der Mitglieder der Unión Patriótica in den 80 und 90 Jahren. Zwei Präsidentschaftskandidaten, die Anwälte Jaima Pardo Leal und Bermardo Jaramillo Ossa, 8 Kongressabgeordnete, 13 Abgeordnete, 70 Stadträte, 11 Bürgermeister und rund 5000 ihrer Kämpfer wurden von den Paramilitärs, Angehörige der Staatlichen Sicherheitskräfte und Drogenhändler physisch und systematisch ausgerottet. Dieses scheint sich nun bei der FARC zu wiederholen.

 

Der Staat sagt er ist machtlos dagegen. Was mich sehr verwundert. Der Staat war doch auch in der Lage das Drogenimperium von Pablo Escobars und das Cali-Kartell zu zerschlagen. Warum waren sie dazu in der Lage? Weil die USA es wollte. Diese hatten den Drogenkrieg den Kampf angesagt.

 

Eine Erstarkung linker Bewegungen in Südamerika liegt nicht im Interesse der USA und auch nicht in der kolumbianischen Regierung. Aus diesem Grund wird nichts gegen den Terror unternommen sondern Bedingungen geschaffen das diese Banden ohne Behinderungen agieren können. Ich glaube nicht das die Regierung von sich aus erfolgsversprechende Maßnahmen ergreift diesen Massenmord zu verhindern. Das Kolumbische Volk muss deshalb die Regierung dazu zwingen wenn es den Frieden will. Und das kann sie. Sie haben es oft genug in ihrer Geschichte bewiesen. So zum Beispiel am 10. Mai 1957 als das Volk die Militärdiktatur von Gustavo Rojas Pinilla durch einen Generalstreik stürzte. Auch der Generalstreik vorigen Jahres in Buenaventura zwang die Regierung zum Nachgeben. Das Kolumbische Volk ist stark wenn es will und sich einig ist.

 

Gedanken zum Generalstreik in Buenaventura im Mai 2017

Vor einigen Wochen habe ich einige Gedanken geäußert über politische Unruhen in Kolumbien und mich empört, das dies keine Erwähnung in unseren Medien findet. Umso mehr aber über die Unruhen in Venezuela berichtet wird.

 

Nun ich bin jetzt hier In Buenaventura wo im Mai mehrere Wochen die Bevölkerung im Generalstreik sich gegen die katastrophalen Missstände zur Wehr setzten. Mich interessieren einfach die Hintergründe. Wo erfährt man das am besten? Am Ort des Geschehens.

 

In den letzten zehn Jahren hat sich Buenaventura mit jährlichen Zuwachsraten von bis zu 15 Prozent zum größten Pazifikhafen ganz Lateinamerikas entwickelt. 60 Prozent des gesamten kolumbianischen Außenhandels wird über diesen Hafen abgewickelt. Die 350.000 Einwohner der Hafenstadt, die allermeisten von ihnen Afro-Kolumbianer, haben leider von dieser Entwicklung nichts.

 

Laut einem Bericht des Centro National de Memoria Histórica sind 160.000 der 400.000 Einwohner dieses Verwaltungsbezirks offiziell als Opfer des bewaffneten Konfliktes anerkannt. Allein zwischen 1999 und 2003 begingen Paramilitärs dort 26 Massaker. Die Region weist landesweit die höchsten Mordraten auf und zählt zu den ärmsten des Landes. In den vergangenen Jahren geriet Buenaventura durch sogenannte Hackhäuser in die Schlagzeilen, in denen Paramilitärs Menschen bei lebendigen Leib zerstückelt haben. Der Terror hat nach der Privatisierung des Hafens im Jahr 1993 weiter zugenommen, Menschen werden mit Gewalt aus den Stadtvierteln vertrieben, um seinen Ausbau voranzutreiben. Zahlreiche Organisationen sprechen von einer humanitären Katastrophe in Buenaventura. Nachzulesen in amerika21 — Nachrichten und Analysen aus Lateinamerika 23.05.2017. Die grassierende Korruption hat schließlich dazu geführt, dass staatliche Fördergelder, die zum Ausbau der Infrastruktur der Stadt bestimmt waren, nie ihr Ziel erreichten und von lokalen Eliten oder bewaffneten Gruppen eingestrichen werden.

 

Aus diesem Grund riefen am 15. Mai 117 Organisationen unter dem Motto »Das Volk wird nicht nachgeben, verdammt!« zu einem Generalstreik in der Stadt auf. Geschäfte wurden geschlossen, der Verkehr blockiert, es kam zu riesigen Demonstrationszügen mit mehr als 100.000 Teilnehmern. Die Forderungen der Streikenden an die Regierung sind eine Verbesserung der städtischen Wasser- und Gesundheitsversorgung, der Verkehrsinfrastruktur, der Bildungssituation und ein Ende der Gewalt. "Die Steuereinnahmen aus dem Hafenbetrieb müssten der lokalen Bevölkerung zu Gute kommen," so eine Sprecherin des Protests gegenüber amerika21. Die meist weit unter der Armutsgrenze lebenden Protestierenden fordern Unterstützung, es mangelt an Lebensmitteln und Trinkwasser. Das kann ich nur bestätigen. Wasser gibt es nur Stundenweise und nicht jeden Tag. Trinkwasser muss wegen der schlechten Wasserqualität gekauft werden.

 

Der Bischof von Buenaventura, Héctor Espalza, reihte sich in den Streik ein und sagte: "Die Kirche ist im Streik beim Volk, nicht weil sie eine Revolte will, sondern weil sie ebenfalls Lösungen fordert.

 

Die Gewerkschaft der Lastwagenfahrer (ACC) kündigte ihre volle Unterstützung des Streiks an und bestreikt ebenfalls die Zufahrtstraßen nach Buenaventura.

 

Der Vorsitzende der Handelskammer beziffert die Verluste nach elf Tagen Stillstand am wichtigsten Güterexporthafen Kolumbiens auf umgerechnet 27,6 Millionen Euro. Andere Quellen gehen von wesentlich höheren Zahlen aus. Laut der Transportvereinigung kamen täglich 2.600 Schwerlasttransporte zum Stillstand.

 

Der Großteil der Bevölkerung protestierte Friedlich. Leider kam es dabei durch Randgruppen zu Plünderungen von Geschäften und Bankautomaten. Was die Regierung als Vorwand nahm mit aller Härte gegen die streikenden vorzugehen.

 

Keine Erwähnung fanden die Übergriffe von staatlichen Sicherheitskräften gegen die Zivilbevölkerung. Das polizeiliche Spezialeinheit zur Aufstandsbekämpfung (ESMAD) schießt mit scharfer Munition auf Demonstranten. Laut Berichten der Einwohner dringt sie in Privathäuser ein und feuert Gasgranaten hinein. Dabei sind vier Kinder und mehrere Erwachsene gestorben, hunderte Menschen verletzt und einige sind als verschwunden gemeldet worden.

 

Eine betroffene Anwohnerin sagte bezüglich der Repression gegenüber amerika21: "Sie haben uns alles genommen, wir haben nicht einmal was zu essen. Sie haben uns sogar die Angst genommen, also protestieren wir weiter."

 

Nach 21 Tagen Kampf musste die Regierung beigeben. Die Regierung musste Zugeständnisse in Form eines gesetzlich verankerten Zehn-Jahresplan machen. Der beinhaltet den Anschluss an sauberes Trinkwasser und Abwasser, Zugang zu Schulen und der Bau eines neuen Krankenhauses. Zu diesen gehört ein autonomes Vermögen, das 1,5 Billionen Pesos (460 Millionen Euro) umfasst und von der Region selbst verwaltet werden soll. Damit soll verhindern werden, dass die Gelder auf dem Weg nach Buenaventura verschwinden. Jedoch zweifeln viele an der Aufrichtigkeit der Regierung: »Hoffentlich hintergehen sie uns nicht wieder. Sie verhandeln, unterschreiben, verpflichten sich, aber trotzdem ist bisher an der humanitären Lage nichts verbessert worden.«

 

21 Tage lang legte ein ziviler Generalstreik die größte Hafenstadt am Pazifik lahm. Alle Geschäfte waren geschlossen, die Hauptstraßen blockiert, Schulunterricht fiel aus und vor allem: Der Exporthafen stand still. Blockaden auf allen Verbindungsstraßen an mehr als 50 Orten. Hunderttausende Menschen beteiligen sich an Protesten. Darüber kein Wort in den wichtigen Zeitungen unserer deutschen Presse. (mit Ausnahme der Zeitung Junge Welt und Neues Deutschland) Stattdessen nur Bilder über die Oppositionsbewegung in Venezuela. Anderen etwas bewusst zu verschweigen ist auch Lüge. Da fällt mir ein Vergleich an.

 

Laufwettbewerb über 10000 Meter. Zwei Läufer am Start. Zwei Zeitungen mit unterschiedlicher Position zu den Läufern. Die erste Zeitung schreibt: „der Läufer B erreichte das Ziel als zweiter“. Die andere Zeitung schreibt:“ Läufer B erreichte als letzter das Ziel“ Wer hat gelogen? Niemand, aber das Ergebnis für den Leser ist äußerst unterschiedlich. Wir werden durch unsere Medien manipuliert, besser geht es kaum noch. Ich frage mich wie lange wir uns das noch gefallen lassen müssen und noch schlimmer für wie Dumm haltet ihr uns?

 

 

 

Offener Brief an den Kolumbianischen Präsidenten Juan Manuel Santos

 

Werter Herr Präsident der Republik Kolumbien Juan Manuel Santos

 

Vor einige Wochen warfen sie den Präsidenten Venezuelas Herrn Mandura vor, in seinem Land niemals freie Wahlen zu akzeptieren. Vielleicht haben sie recht, ich selber weiß zu wenig über den Prozess um mir ein Urteil bilden zu können.

 

Ich kann mir aber ein Urteil über die Vorbereitungen der Wahlen in Kolumbien bilden. Aus diesem Grund und meinem großen Respekt dem kolumbianischen Volk gegenüber, muss ich ihnen sagen, dass sie zuerst den Dreck vor der eigenen Haustür wegkehren sollten. Wir in Deutschland sagen auch, „wer im Glashaus sitzt sollte nicht mit Steinen werfen“.

 

Von fairen und freien Wahlen in Kolumbien kann wohl kaum gesprochen werden. Wenn eine legale Partei ihren Wahlkampf unterbrechen muss, weil ihre Mitglieder, besonders deren Funktionäre massiv bedroht und ermordet werden und sich der Staat nicht in der Verantwortung sieht diese Menschen zu schützen. Ist das eine freie Wahl?

 

Aber das scheint ja mittlerweile Tradition in der Kolumbianische Geschichte zu sein. Ich möchte nur mal an die Unión Patriotisch (UP) erinnern. Zwei Präsidentschaftskandidaten, 13 Abgeordnete, mehr als 3500 Personen wurden ermordet. Diese Partei wurde zur Bedeutungslosigkeit dezimiert. Natürlich dafür tragen Sie keine Schuld es war einige Zeit vor ihrer Präsidentschaft.

 

Diese Tendenz ist aber interessanter weise jetzt wieder zu beobachten.  Einer illegalen Organisation wird ein Vertrag angeboten und die Möglichkeit gegeben legal eine Partei zu werden. Diese geben ihre Waffen ab und dann? Werden Sie systematisch ermordet. Verstehen Sie das unter freie Wahl?  Wurde nicht vor ein paar Tagen an den Präsidentschaftskandidaten der Movimiento 19 de Abril Gustavo Petro ein Mordanschlag verübt?

 

Werter Herr Präsident, ich beabsichtige auf keiner Weise Respektlos ihnen gegenüber zu sein. Aber ich glaube ihr Volk hat endlich verdient in frieden zu leben. Keine Angst mehr vor Vertreibung und Massakern zu haben. Ich bin mir nicht im Klaren für was sie den Friedensnobelpreis erhalten haben. Frieden ist nicht eingetreten. Im Gegenteil, die Gewalt ist im Anstieg. Ich Frage mich wieso nur die FARC entwaffnet worden ist. Wieso wurden die paramilitärischen Gruppierungen nicht auch entwaffnet. Laut Statistik geht die Mehrzahl der Gewalttaten auf dessen Konto. Es ist in meinen Augen sehr unlogisch, wenn man Frieden haben möchte diese Gruppierung aus dem Friedensprozess herauszuhalten. Es sei denn, es steckt ein reeller politischer Zweck dahinter.

 

Ich wünsche dem kolumbianischen Volke, offene, freie und faire Wahlen. Wenn sie das gewährleisten und durchsetzen können haben sie jedes moralische Recht andere Präsidenten zu kritisieren. Vorher machen sie sich eher unglaubwürdig.

 

Hochachtungsvoll

 

Peter Blöth

 

 

Carta abierta al presidente colombiano Juan Manuel Santos
 
Señor Presidente de la República de Colombia Juan Manuel Santos
 
hace unas semanas acusaron al Presidente de Venezuela del Sr. Mandura de no aceptar nunca elecciones libres en su país. Tal vez tengas razón, sé muy poco sobre el proceso para poder emitir un juicio.
 
Sin embargo, puedo hacer un juicio sobre los preparativos para las elecciones en Colombia. Por esta razón y mi gran respeto por el pueblo colombiano, tengo que decirles que primero deben quitar la suciedad de su propia puerta. Nosotros en Alemania también decimos, "quién se sienta en el invernadero no debe lanzar piedras".
 
No es posible hablar de elecciones justas y libres en Colombia. Si un partido legal tiene que interrumpir su campaña electoral porque sus miembros, especialmente sus funcionarios, están siendo amenazados y asesinados masivamente y el estado no es responsable de proteger a estas personas. ¿es una elección libre?
 
Pero que ahora parece ser una tradición en la historia colombiana. Sólo quiero recordar la Unión Patriótica. Dos candidatos presidenciales, 13 parlamentarios, más de 3500 personas fueron asesinadas. Esta fiesta fue diezmada a la insignificancia. Por supuesto, no tienen la culpa de que fuera un tiempo antes de su Presidencia.
 
Pero esta tendencia es interesante de ver de nuevo ahora.  Una organización ilegal se ofrece un contrato y la posibilidad de convertirse legalmente en un partido. ¿renunciaron a sus armas y luego? Son sistemáticamente asesinados. ¿entiende esto bajo libre elección?  ¿no fue un ataque de asesinato hace unos días a los candidatos presidenciales del movimiento 19 de abril Gustavo Petro?
 
Señor Presidente, no pretendo ser irrespetuoso con usted de ninguna manera. Pero creo que su pueblo finalmente merecía vivir en paz. No más miedo a la expulsión y a las masacres. No estoy claro por lo que ha recibido el Premio Nobel de la paz. La paz no ha ocurrido. Por el contrario, la violencia está aumentando. Me pregunto por qué sólo las FARC han sido desarmadas. ¿por qué no se desarmaron también los grupos paramilitares? Según las estadísticas, la mayoría de los actos de violencia están en su cuenta. En mi opinión, es muy ilógico tener paz para mantener esta agrupación fuera del proceso de paz. A menos que haya un verdadero propósito político detrás de él.
 
Deseo al pueblo colombiano, elecciones abiertas, libres y justas. Si usted puede garantizar y hacer cumplir esto, usted tiene todo el derecho moral de criticar a otros presidentes. Antes de eso, son bastante increíbles.
 
 
Respetuosamente Peter Blöth
 
 

Gedanken zur aktuellen Lage

Iván Duque der kolumbianische Präsident fordert „Die Welt muss das venezolanische Regime isolieren“. Er bezeichnet dabei die venezolanische Flüchtlingswelle als „apokalyptisch“ und als die „größte humanitäre Krise in der Geschichte Lateinamerikas“. Ich heiße es absolut nicht gut was in Venezuela passiert, aber ich frage mich welches Recht dieser Präsident von Kolumbien hat sich in die Politik eines anderen Staates einzumischen statt im eigenen Land für Ordnung in Gerechtigkeit zu sorgen.

 

Das Land mit den größten Inlandsflüchtlingen ist nämlich sein Land mit mehr als acht Millionen. Allein in diesem Jahr sind nach Angaben der CODHES bisher rund 40.000 Menschen geflohen, überwiegend Indigene und Afro-Kolumbianer. Am häufigsten, nämlich in über 70 Prozent der Fälle, seien die Departments Norte de Santander, Nariño und Antioqua betroffen.

 

Er kritisiert die Gewalt in Venezuela, was tut er in seinem Land dagegen? Seit dem Abschluss des Friedensabkommens mit der Farc-Guerilla zählten Menschenrechtsgruppen über 323 Morde an sozialen und Menschenrechtsverteidigern, wobei die Zahl stetig steigt. So sollen seit dessen Amtsantritt am 7. August schon 25 Menschen aufgrund ihres politischen Engagements umgebracht worden seien. Ungestraft können Paramilitärs freie Medien und Journalisten bedrohen. Was eindeutig ein Angriff auf die Demokratie ist.

 

Jeder Zeigt nach Venezuela das Kinder verhungern was sehr tragisch ist. Aber wer spricht von den bekannt gewordenen 38 Kleinkinder im Jahr 2018 in Region Guajira die verhungerten. Die Dunkelziffer scheint wesentlich höher zu liegen.

 

Verträge gegenüber der FARC werden nicht umgesetzt oder einseitig geändert. Obwohl die FARC ihre Verpflichtungen nachgekommen ist. Ist das Demokratie?

 

Ich kann noch eine Vielzahl von weiteren Beispielen „ihres Demokratieverständnis“ aufzählen. Die Nachweisen das in Kolumbien weder Demokratie noch Recht und Ordnung herrscht. Iván Duque soll sich auf die Probleme seines Landes konzentrieren. Dann ist er voll ausgelastet.

 

Wer bei Aldi Bananen kauft sollt darüber bescheid wissen:

Wer bei Aldi Bananen kauft sollt darüber bescheid wissen: Bananen sind nach Äpfeln das beliebteste Obst in Deutschland. Durchschnittlich verspeist jeder in Deutschland 10 Kilo pro Jahr. Tendenz steigend bei sinkenden Verbraucherpreisen. Dominierend dabei ist Lateinamerika und die Karibik.

 

Um die steigenden Kosten und die Verkaufspreise an den Kunden zu halten drückt Aldi verstärkt die Einkaufspreise gegenüber den Bananenbauern. Gegenwärtig bezahlt Aldi 8 Doller pro Kiste, 2019 will Aldi nur noch 7 Euro bezahlen. Der geringste Teil bekommt der Produzent selbst. Jetzt ist es schon so, dass die Bauern mit dem Geld kaum über die Runden kommen, obwohl sie 12 bis 14 Stunden auf den Feldern schuften. Oft gezwungen sind ihre Kinder mitarbeiten zu lassen statt in die Schule zu schicken oder in den Städten schicken um einzelne Süßigkeiten am Straßenrand zu verkaufen um ein wenig das Einkommen zu erhöhen. Ich weiß als unbeteiligter macht man sich darüber sehr wenig Gedanken. Wenn man dieses aber unmittelbar erlebt und dieses Elend erlebt, im Besonderen an Kindern sieht wird man sehr nachdenklich.

 

Mich macht es wütend, wenn ich sehe wie herzlos und gleichgültig diverse Entscheider nur um den eigenen Profit zu erhöhen in Kauf nehmen andere Menschen in Elend zu stürzen. Wer noch ein wenig Verantwortungs- und Mitgefühl gegenüber den betroffenen Menschen ist sollte mal darüber nachdenken.

 

Ich werde auf aller Fälle bei Aldi keinen Bananen kaufe. Notfalls sogar darauf verzichten. Vielleicht kommen andere zu dieser gleichen Schlussfolgerung könnte man Aldi zum Nachdenken zwingen.

Gedanken zu der Protestbewegung der kolumbianischen Studenten

Seit Wochen gehen Studenten in Kolumbien auf die Straße um gegen das von der Regierung Iván Duque geplante Finanzierungsgesetz für 2019 zu demonstrieren. Gegen diese Demonstrationen gehen Spezialeinheiten zur Aufstandsbekämpfung mit äußerster Härte vor. Insbesondere in Bogotá, Bucaramanga, Cali, Medellin und Popayán. Studenten verschwinden spurlos, werden mit Wasserwerfer niedergeknüppelt und mit Einsatz von Schusswaffen eingeschüchtert.

 

Leider wird in unseren Medien darüber so gut wie nichts berichtet. Lieber empört man sich darüber das so ein „Unrechtsstaat“ wie Cuba einen Touristenrekord einfährt was ja absolut nicht zu verstehen ist, bei dieser „Diktatur“ die nur darauf aus ist ihre Bevölkerung zu „unterdrücken“. Studenten niederzuknüppeln ist natürlich in Ordnung, in Staaten die Demokratie nennen und USA hörig sind. Da ist jede Kritik fehl am Platz.

 

Ich denke es ist an der Zeit gegenüber den kolumbianischen Studenten Solidarität zu zeigen. Wo sind hier unsere Studenten? Es gibt viele Möglichkeiten den Kolumbianern beizustehen. Zeigt ihnen das ihr auf ihrer Seite steht. Last dieses Unrecht nicht.

Kontakt

Peter Blöth
Sindelsdorfer Str. 47
82377 Penzberg

Rufen Sie einfach an unter

+4915254041127

 

oder nutzen Sie unser Kontaktformular.

zuletzt Aktalisiert: 21. November 2018

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